Vor dem Schloss zu Furth hat sich eine grosse Menschenschar versammelt. Sie sind auf der Flucht vor den Hussiten – und vor dem Drachen, der im Wald wieder erwacht ist. Die junge Schlossherrin nimmt die Flüchtlinge voll Mitleid auf. Dies missfällt ihrem Onkel, der ein Auge auf die Ritterin – oder besser: auf deren Schloss und Besitz – geworfen hat. Seine Nichte aber liebt Udo. Doch der ist in den Kampf gezogen. Der zurückgewiesene Oheim lässt die Flüchtlinge aus dem Schloss peitschen. Er will das Volk dem Drachen opfern, um sich selbst zu retten. Denn die Hussiten stehen vor der offenen Grenze.
Inzwischen kehren die geschlagenen Soldaten zurück – ohne ihren Fahnenträger Udo. Die Ritterin will ohne ihn nicht leben und beschliesst, sich dem Drachen zu opfern, um das Volk zu erlösen. Der machtgierige Onkel wird aus dem Schloss verjagt, und die Ritterin macht sich zum Opfergang bereit. Im letzten Augenblick erreicht auch Udo seine Heimatstadt Furth. Er wird vom Kardinal zum Ritter geschlagen und besteht in dieser Weihe siegreich den Kampf mit dem Drachen.
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